Home of Hearts

Städte werden zu grünem Lebensraum

Moritz Schreber, Ernst Innozenz Hauschild und Heinrich Karl Gesell sind die Protagonisten der um die Mitte des 19. Jahrhunderts aufkommenden Schrebergartenkultur. Somit begrüßen sie die Besucher in diesem Bereich über große Portraitbüsten.

Um die Lebensbedingungen in den immer enger werdenden Städten zu verbessern – insbesondere auch für die Kinder – entwickeln sie die Bewegung zur Ansiedlung von Laubenkolonien. Sie berichten den Besuchern über Hörstationen ihre jeweiligen Gedanken und Ideen im Laufe des Entwicklungsprozesses.

1865 wird der erste "Schreberplatz" in Leipzig eröffnet, aus dem einige Jahre später der erste Kleingartenverein wird. Die Initiative hat sich in vielen deutschen Städten durchgesetzt und der Trend zum Kleingarten ist bis heute ungebrochen. Perfekter Ausgleich zum Alltag, Ruhezone für Selbstversorger und Treffpunkt für die Familie – das bedeuten die Schrebergärten für ihre Besitzer. Viele Menschen zieht es zurück in die Natur, eine Entwicklung, die man am besten so umschreibt: "Live green - Live better".

Beim Durchlaufen der aufgebauten Gartenhütte erfahren die Besucher viel über die Tradition, aber auch die zeitgemäße Nutzung der Schrebergärten in Deutschland. Die imaginären Bewohner der Gartenlaube geben über Requisiten und Hörstationen Einblicke in ihr Leben in der "privaten" Grünfläche mitten in der Stadt.

zur Übersicht